A Präambel-Die Ziele des wettbewerblichen Dialogs

1 Hanau – Tor zum Rhein-Main-Gebiet

Mit rund 90.000 Einwohnern ist Hanau nicht nur die einwohnerstärkste Sonderstatusstadt des Main-Kinzig-Kreises und Oberzentrum, sondern auch bedeutender Wirtschaftsstandort innerhalb der Wachstumsregion Frankfurt/Rhein-Main. Die Fläche des Stadtgebietes umfasst 76,51 km². Optimal ist die Verkehrsanbindung Hanaus mit drei wichtigen Autobahnen, einem ICE-Haltepunkt, dem zweitgrößten Mainhafen und der Europawasserstraße Rhein-Main-Donau. Nur 25 Kilometer entfernt liegt der Rhein-Main-Flughafen.

Ein großes Angebot an Hightech-Unternehmen, vor allem in den Technikfeldern Material- und Oberflächentechnik, Sensorik, Mess-, Regel- und Analysetechnik, gefolgt von den Informations- und Kommunikationstechnologien, bestimmt das Bild. Mit der Außenstelle des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik e. V. (ISET, Kassel) befindet sich darüber hinaus eine renommierte Forschungsinstitution mit Schwerpunkten im umwelttechnischen Bereich am Standort.

Seit dem 16. Jahrhundert ist Hanau als Goldschmiedestadt bekannt. Mit dem Deutschen Goldschmiedehaus und zahlreichen Museen verfügt die Stadt über vielfältige kulturelle Einrichtungen von überregionaler Bedeutung. Philippsruhe und Wilhelmsbad sind Kleinode deutscher Gartenbaukunst. Die Brüder-Grimm-Märchenfestspiele im Amphitheater werden jährlich von rund 80.000 Gästen besucht. 2002 war die Stadt Austragungsort der 2. Hessischen Landesgartenschau.

Das Rhein-Main-Gebiet zählt zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas. Die Entwicklungsvoraussetzungen und die Standortgunst im europäischen Gefüge werden auch in Zukunft dazu beitragen, dass diese Region überdurchschnittlich attraktiv sein wird: sowohl für Unternehmensinvestitionen als auch für neue Einwohner.

Die Stadt Hanau ist der bedeutendste Siedlungs- und Wirtschaftsschwerpunkt im Osten des Rhein-Main-Gebietes. Stärker noch als bisher wird sich Hanau künftig als Entwicklungsführer im Osten des Rhein-Main-Raums profilieren. Diesem Ziel dient auch der Ausbau des ICE Fernverkehrsbahnhofs und nach der Südmainischen auch der Bau der Nordmainischen S-Bahn nach Frankfurt a. M.

Mit der systematischen Entwicklung von ca. 320 ha Konversionsfläche wird die Stadt Hanau weitere Entwicklungs- und Entlastungsfunktionen, insbesondere im Bereich Wohnen und Gewerbe, übernehmen.